
„Liebe kann man lernen. Und niemand lernt besser als Kinder. Wenn Kinder ohne Liebe aufwachsen, darf man sich nicht wundern, wenn sie selber lieblos werden."
Astrid Lindgren (Werk: Pipi Langstrumpf)
Eine pädagogische Idee breitet sich in Deutschland aus - Lernen in den Ferien. Angefangen hat alles bei den PISA Verlieren Bremen. 150 Kinder werden hier eine Woche täglich in Landschulheime gefahren. In der zweiten und dritten Woche bleiben sie über Nacht. Denn das Zusammenleben bildet. Eine in Deutschland häufig übergangene Einsicht. Gemeinsam haben sie alle das sie Deutsch lernen wollen, deshalb nehmen sie teil. Zwei Stunden täglicher Unterricht „Deutsch als Zweitsprache." Die Grundlagen der Grammatik werden geübt, Grundlagen, die Kindern in ihrer Muttersprache in Fleisch und Blut übergehen, Grundlagen, die die Schule zumeist als selbstverständlich voraus setzt und die vielen Kindern fehlen. Neben Grammatiklektionen ist das Theaterspielen ein großer Baustein. Denn Theaterspielen bewirkt kleine Wunder. Es macht wach, reizt die Wahrnehmung und fordert die Sprache heraus. Nach vier Wochen des eifrigen Lernens, die Ernte: An drei Abenden Aufführung im Bremer Waldau Theater.
Der Film „Das Wunder von Bremen" befasst sich mit der neuen pädagogischen Idee „Lernen in den Ferien". Hierbei wird das Jacobs Sommercamp aus Bremen als Beispielprojekt aufgezeigt.
Erweiterte Vorabversion: Der Film (60 Minuten) und kürzere Versionen (15,6 und 3 Minuten).
Informationen zum Projekt "Jacobs Sommercamps": Die Homepage www.sommercamp-bremen.de und die wissenschaftlichen Begleitung vom Max-Planck-Institut für Bildungsforschung